Über uns

Aus der Praxis.
Für die Praxis.
Entwickelt.

lingomatch verbindet Behörden und qualifizierte Dolmetscher:innen in Echtzeit — sicher, schnell und DSGVO-konform. Gegründet von Florian Crosbie, der das Problem aus beiden Perspektiven kennt: als ehemaliger Polizist und als praktizierender Dolmetscher.

~15
Jahre Sprachmittlung
1.500+
Std. Justiz & Polizei
DE·FR·EN
Vereidigt
Florian Crosbie
Florian CrosbieGründer & Geschäftsführer
01 — Team & Beteiligte

Die Menschen hinter lingomatch.

Erfahrene Unternehmer als Gesellschafter — und ein wachsendes Team, das die Plattform technisch trägt.

Florian Crosbie
Florian Crosbie
Geschäftsführer & Gründer
Gründer
Amic Kumar Goyal
Amic Kumar Goyal
Software & Security Engineer
Technik & Security
Jürgen Schmidt
Jürgen Schmidt
Investor & Business Angel
Investor
Alexander Beck
Alexander Beck
Investor & Business Angel
Investor
02 — Interview mit dem Gründer
„Wenn eine Plattform dieses Vertrauen nicht ernst nimmt, hat sie kein Recht zu existieren.
Florian Crosbie · Saarbrücken · Vereidigt, LG Saarbrücken & TJ Sarreguemines · DE/FR/EN
F.01
Was treibt dich an?
Mich treibt weniger „Tech um der Tech willen“ an, sondern die Wirkung: Wenn Kommunikation funktioniert, werden Entscheidungen besser, schneller und fairer — gerade dort, wo es um Menschen, Sicherheit und rechtliche Verfahren geht.
F.02
Was ist dein Background?
Ich arbeite seit rund 15 Jahren im Bereich der Sprachmittlung. Ein wichtiger Teil meiner Perspektive kommt daher, dass ich früher selbst Polizist war. In den vergangenen acht Jahren habe ich zudem grenzüberschreitend über 1.500 Stunden Dolmetsch-Erfahrung im Bereich Strafverfolgung und Justiz gesammelt. Diese Kombination — Praxis auf Behördenseite und Praxis in der Sprachmittlung — hat mir sehr klar gezeigt, wo es heute hakt: Verfügbarkeit, Prozesse, Dokumentation und Vertrauen.
F.03
Wie bist du auf die Idee gekommen?
Aus einem wiederkehrenden Muster: In vielen Situationen ist nicht fehlender Wille das Problem, sondern fehlende Verfügbarkeit. Dolmetscher:innen werden oft kurzfristig benötigt, die Suche läuft manuell und regional begrenzt. Gleichzeitig hat das reale Folgen für Betroffene: Ohne verlässliche Sprachmittlung können sie sich nicht äußern und ihre Rechte nicht wirksam wahrnehmen. Irgendwann war klar: Das braucht eine digitale Infrastruktur, die genauso professionell ist wie die Einsätze selbst.
F.04
Was macht lingomatch anders als klassische Vermittlung?
Klassische Vermittlung ist oft ein Netzwerk aus Telefonlisten und persönlichen Kontakten. Das funktioniert — aber nur innerhalb enger Grenzen. lingomatch ist eine digitale Infrastruktur: automatisches Matching, sichere Videoverbindung, transparente Stundensätze, dokumentierte Einsätze. Kein Telefon-Pingpong, kein „ich kenne da jemanden“, keine Abhängigkeit von Bürozeiten.
F.05
Welche Vision verfolgst du mit lingomatch?
Langfristig soll lingomatch die zentrale Infrastruktur für behördliche Sprachmittlung in Deutschland werden. Nicht als Monopolist, sondern als verlässliches Werkzeug, das den gesamten Prozess — von der Suche über die Verbindung bis zur Abrechnung — digitalisiert, dokumentiert und sicher macht. Wenn wir es richtig machen, profitieren beide Seiten: Behörden arbeiten effizienter und Dolmetscher:innen arbeiten fairer.
F.06
Warum ist dir das Thema Vertrauen so wichtig?
Weil Dolmetschen im behördlichen Kontext ein Vertrauensberuf ist. Behörden vertrauen darauf, dass die Übersetzung korrekt ist. Beschuldigte vertrauen darauf, dass sie verstanden werden. Dolmetscher:innen vertrauen darauf, dass sie fair behandelt und bezahlt werden. Wenn eine Plattform dieses Vertrauen nicht ernst nimmt, hat sie kein Recht zu existieren.
03 — Warum es uns gibt

Ein Problem, das wir selbst erlebt haben.

In Behörden, Polizei und Justiz fehlt nicht der Wille zur Sprachmittlung — es fehlt die Infrastruktur.

/ 01

Die Suche dauert zu lang

Dolmetscher:innen werden oft kurzfristig benötigt. Die Suche läuft manuell, regional begrenzt und abhängig von der Uhrzeit. Manchmal vergeht eine Stunde, bevor jemand erreichbar ist.

/ 02

Betroffene können ihre Rechte nicht wahrnehmen

Ohne verlässliche Sprachmittlung können sich Menschen nicht ausreichend äußern, Inhalte nicht verstehen und ihre Rechte nicht wirksam wahrnehmen — in Vernehmungen, Anhörungen und Verfahren.

/ 03

Digitale Infrastruktur fehlt

Während andere Bereiche der Verwaltung digitalisiert werden, läuft die Dolmetsch-Vermittlung vielerorts noch per Telefon, Fax und persönlichen Kontaktlisten.

04 — Was kommt als Nächstes

Unser Weg — Schritt für Schritt.

Abgeschlossen

Plattform entwickelt

E2E-Verschlüsselung, JVEG-Abrechnung, kaskadierende Dolmetschersuche — die technische Basis steht.

Abgeschlossen

Erste Behördenkontakte & politische Anerkennung

Termin mit Ministerpräsidentin Rehlinger, Austausch mit Bundespolizei, Saarländischem Justizministerium und Staatskanzlei.

Abgeschlossen

Presseberichterstattung

Saarbrücker Zeitung, Wirtschaftsmagazin — lingomatch wird wahrgenommen.

Aktuell

Beta-Phase mit Pilotbehörden

2. Halbjahr 2026 — erste echte Einsätze, echtes Feedback, echte Verbesserungen gemeinsam mit Pilotpartnern.

Geplant

Bundesweite Skalierung

Bundesland für Bundesland, Behördentyp für Behördentyp — kein überhastetes Wachstum, sondern belastbare Qualität.

Unsere Mission

Kein Behördeneinsatz soll daran scheitern, dass niemand die richtige Sprache spricht.

Für Behörden

Die Infrastruktur, die sich Behörden seit 20 Jahren wünschen — aber nie selbst entwickelt haben. Schnelle Vermittlung, sichere Verbindung, dokumentierte Prozesse.

Für Dolmetscher:innen

Faire Aufträge, direkte Vertragsbeziehungen, transparente Konditionen. Deine Kontaktdaten bleiben geschützt bis zur Annahme, deine Einsätze werden dokumentiert.

Beta-Phase 2026

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Sichere dir einen der ersten Zugänge zur Plattform — kostenlos und unverbindlich, als Behörde oder als Dolmetscher:in.